Zitronen-Mohn-Madeleines
 

Kinners, ich hab’ doch keine Zeit. Das Bloggen kommt bei mir aktuell viel zu kurz. Erst der Urlaub mit der Familie, dann ein Konzert samt Übernachtung und kinderfreiem Wochenende gefolgt von jeder Menge Stress mit der Kinderkrippe meines Sohnes. Und als ob das nicht schon genug wäre, hat mein Kollege Urlaub und ich ertrinke in E-Mails, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Bevor es aber heute Abend in den wohlverdienten Kurzurlaub mit einer Freundin geht, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, euch noch das Rezept für diese leckeren, super saftigen und total simplen Zitronen-Mohn-Madeleines an die Hand zu geben.

Als ich ein Foto der Madeleines auf meinem Instagram Account gezeigt habe, war ich überrascht wie viele Leute das Bild geliked und nach dem Rezept gefragt haben. Ich wollte mich also nicht dreimal bitten lassen und habe es gleich aufgeschrieben!

Mindestens genau so oft wie die Frage nach dem Rezept, kam übrigens auch die Frage nach der Backform*. Die hatte ich mir schon einige Zeit vor unserem Familienurlaub im Juli gekauft und war einfach nicht dazu gekommen, darin zu backen. Umso gespannter war ich dann aber, als ich endlich die Zeit dazu hatte.

Und ich sag euch: Ich bin nicht enttäuscht! Wie süß sind denn bitte diese kleinen Muschel-Madeleines? Und ja, ich geb’s zu. Sie sind von der klassischen Form wohl meilenweit entfernt aber wen juckt das, wenn man so hübsche Dinger auf die Kaffeetafel stellt?

Meinen Kollegen auf der Arbeit hat es jedenfalls nicht gestört. Der hat sich über zwei Tage hinweg großzügig an meinen Fotomodells bedient und ich bin mir ziemlich sicher, er hätte es nicht getan, wenn sie nicht so lecker wären. Schade nur für meinen Mann, der war nämlich mal wieder auf Geschäftsreise, als mich der Backwahn befallen hat und ich diese Schätzchen gezaubert habe.

Tja, wie sagt man so schön? Des einen Freud’, des anderen Leid!

Übrigens mag ich keinen Mohn. Also wirklich nicht. Mit Mohn backe ich nur und ausschließlich für meinen Mann, der in diesem Punkt nicht mit mir d’accord gehen würde. Er liebt Mohn. Und bei diesem Rezept muss ich wohl oder übel gestehen, dass der Mohn wunderbar passt. Sowohl geschmacklich als auch optisch. Wenn ihr also zögert, dann probiert es einfach mal aus. Vielleicht kann ich euch ja auch überzeugen!

So, genug geschwafelt, hier habt ihr endlich das Rezept für die wunderhübschen Zitronen-Mohn-Madeleines! Und wenn ihr die Backform* kauft und die Madeleines darin backt, dann schickt mir doch mal ein Foto oder tagged mich auf Instagram! Ich würde eure Ergebnisse liebend gerne sehen!

Zitronen-Mohn-Madeleines
 
für ca. 18 Madeleines in Muschelform*
Zutaten
  • Für den Teig
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier (M oder L)
  • ½ Zitrone, den Saft davon
  • 1 Zitrone, den Abrieb davon
  • 100 g Butter, geschmolzen und abgekühlt
  • 50 ml Vollmilch
  • 200 g Weizenmehl
  • 8 g Backpulver
  • 25 g gemahlenen Mohn
  • Für den Guss
  • 150 g Puderzucker
  • ½ Zitrone, den Saft davon
  • evtl. etwas Wasser zum Verdünnen
Zubereitung
  1. Den Zucker zusammen mit den Eiern in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät weißschaumig schlagen.
  2. Nun den Zitronenabrieb und den Saft unterrühren, die Butter sowie die Milch hineingeben und das Mehl zusammen mit dem Backpulver darüber sieben.
  3. Alles gründlich verrühren.
  4. Abschließend den Mohn hinzugeben und unterrühren.
  5. Den Teig nun abgedeckt für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank geben.
  6. In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform* fetten.
  7. Den Teig in einen Spritzbeutel* füllen, eine kleine Ecke abschneiden und die Formen gleichmäßig zu etwa ¾ füllen.
  8. Die Form auf mittlerer Schiene in den Ofen geben und für 4 Minuten bei 220 °C Ober-/Unterhitze backen, danach weitere 6-8 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze backen.
  9. Die Form aus dem Ofen nehmen und den Ofen wieder auf 220 °C stellen. Die Madeleines auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.
  10. Die Formen wieder etwas fetten, erneut befüllen und wie beschrieben backen. So lange so verfahren, bis der Teig komplett aufgebraucht ist.
  11. Den Puderzucker zusammen mit dem Zitronensaft glatt rühren, evtl. je nach gewünschter Konsistent und Größe der Zitrone mit etwas Wasser verdünnen.
  12. Die Madeleines zur Hälfte in den Guss tauchen, auf einem Gitter fest werden lassen und anschließend genießen.

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