Crème Brûlée
ein absoluter Dessertklassiker

Ich traue es mich ja gar nicht so laut sagen aber *räusper* in etwas mehr als einem Monat ist Weihnachten. Ich glaube ich bin nicht die Einzige, die bei diesem bombastischen Herbstwetter ein klein wenig verdrängt hat, dass das Fest der Liebe in großen Schritten näher kommt. Zugegeben, die letzten Tage ist es bedeutend kühler geworden und so langsam kommt man in Stimmung. Die meisten fangen jetzt schon an zu dekorieren (ich als Dekomuffel ja nicht so), andere machen sich jetzt schon Gedanken, was sie ihren Gästen an Weihnachten servieren können (ich!).

Und ja, ich gebe es zu… dieses Dessert ist wenig weihnachtlich ABER eine richtig gute, cremige Crème Brulée gehört in das Repertoire eines jeden begeisterten Hobbykochs. Ganz frei nach dem Motto: Ein Leben ohne Crème Brûlée ist möglich, aber sinnlos.

Was eine Crème Brûlée zum perfekten Dessert für die Feiertage macht? Man kann sie problemlos schon ein bis zwei Tage im Voraus zubereiten. Unmittelbar vor dem Servieren muss sie dann nur noch mit einer knusprigen Zuckerkruste versehen werden et voilà – fertig ist das perfekte, komplett stressbefreite Dessert.

Ich habe meine Version hier ganz klassisch gehalten und Vanille zum aromatisieren verwendet. Gerade jetzt wo es aber auf Weihnachten zugeht, könnt ihr die Vanille auch hervorragend durch 1/2-1 TL gemahlenen Ceylon Zimt ersetzen und der Geschmack ist gleich ein anderer. Oder ihr verwendet Tonga Bohne… die hat vom Aroma auch ein bisschen was von Vanille, ist aber wesentlich günstiger.

Ihr seht schon – lasst eurer Fantasie freien Lauf und probiert aus, wonach euch der Sinn steht. Ihr könnt hier fast nichts verkehrt machen.

Im Internet kursieren übrigens alle möglichen und unmöglichen Zusammensetzungen einer klassischen Crème Brûlée. Ob meine Version jetzt tatsächlich eine wirklich Klassische ist, sei dahin gestellt. Aber sie ist eben mords lecker!

Warum ich das so betone? Ich habe schon diverse Rezepte probiert und ich komme nicht damit klar, wenn Milch im Rezept ist. Das stockt nicht so schön wie wenn man nur Sahne benutzt und wird einfach nicht so schön cremig.

Eins ist klar – für die schlanke Linie ist das Rezept nichts aber hey, die Bikinisaison ist vorbei und wen kümmert es denn? Mal ehrlich, zu einem festlichen Menü gehört einfach auch eine schöne, dekadente Nachspeise. Und das ist diese Crème Brûlée definitiv. 

Habt ihr denn schon konkrete Pläne für euer Weihnachtsmenü? Ich bin mir noch nicht sicher, was ich dieses Jahr serviere. Aber um euch da draußen auch noch ein paar Anregungen zu geben, was ihr zum vorweihnachtlichen Kaffeeklatsch, als tolle Vorspeise oder als köstliches Dessert servieren könnt, gibt es hier die nächsten Wochen sicherlich noch das ein oder andere tolle Rezept. Seid gespannt!

Crème Brûlée
 
Zutaten
  • Für die Crème
  • 475 ml Sahne
  • 70 g Zucker
  • 6 Eigelb (M oder L)
  • 2 TL Vanilleextrakt, selbstgemacht oder gekauft*
  • 1 Prise Salz
  • Außerdem
  • 60 g Muskovadozucker* (alternativ weißer Zucker)
Zubereitung
  1. Die Sahne zusammen mit dem Zucker, den Eigelben, dem Vanilleextrakt sowie der Prise Salz in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gründlich verrühren.
  2. Die Masse durch ein feines Sieb in einen Krug geben und zur Seite stellen.
  3. Den Backofen nun auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Fettpfanne auf mittlerer Schiene des Ofens mit aufheizen.
  4. Die Masse auf 4-6 Ramequin Förmchen aufteilen und diese in die Fettpfanne stellen.
  5. Die Fettpfanne nun bis kurz unter den Rand mit kochendem Wasser befüllen. Dabei darauf achten, kein Wasser in die Förmchen zu gießen.
  6. Die Crème nun 55-60 Minuten bei 150 °C stocken lassen. Nach Ablauf der Zeit ist die Crème noch wabbelig aber keinesfalls flüssig.
  7. Die Förmchen vorsichtig aus dem Ofen nehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
  8. Die Crème Brille kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.
  9. In jedes Förmchen ca. 1 EL Zucker geben und gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen.
  10. Mit einem Flambierbrenner* karamellisieren und sofort servieren.

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5 Kommentare zu “Crème Brûlée
ein absoluter Dessertklassiker

  1. Hallo,
    wenn du sagst, dass das Rezept in das Repertoire eines Hobbykoches gehört, dann motiviert mich das ja sehr, das mal zu machen. Bisher hat mich immer davon abgehalten, dass man so einen Brenner braucht. Hm … vielleicht schaffe ich mir doch mal einen an.
    Gruss,
    Sarah

    1. Liebe Sarah,
      danke für deinen Kommentar. Also wenn du noch nie Crème Brûlée gemacht hast, dann solltest du das unbedingt nachholen.
      Diese Flambierbrenner gibt es öfter auch im Angebot, erst nächste Woche bei Aldi Süd wenn ich das im Prospekt richtig gesehen habe. Da kosten sie dann nur ein paar Euro.
      Ich wünsche dir einen tollen Start in die Woche.
      Liebe Grüße
      Janina

  2. Vielen Dank, liebe Janina – ist notiert fürs Weihnachtsessen, juhu! Das Rezept klingt unglaublich lecker, und ich finde auch, dass Milch nicht überallhin passt. Herzliche Grüsse! Sonja

    1. Hallo liebe Sonja,
      oh das würde mich wahnsinnig freuen, wenn du diese Crème Brûlée als Dessert servierst!
      Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und wünsche dir gutes Gelingen.
      Liebe Grüße
      Janina

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