Russischer Zupfkuchen
 

Einige von euch haben sich sicherlich gewundert, wo ich abgeblieben bin. Mich haben ein paar wirklich super nette Emails und Nachrichten erreicht und ihr müsst euch keine Sorgen machen – es ist alles gut. Am besten schnappt ihr euch eine Tasse Tee oder Kaffee, ich gebe eine Runde russischen Zupfkuchen aus und erzähle euch, was hier so alles los war.

Wie ihr sehen könnt erscheint mein Blog in einem vollkommen neuen Gewand! Und ich bin so aufgeregt. Seit Monaten wird hier im Hintergrund gewerkelt… Teller gewaschen, Regale entstaubt und kräftig durchgelüftet. Alles natürlich nur im übertragenen Sinn aber ihr versteht was ich meine. Mithilfe der lieben Nadine von Sweet Pie habe ich mir meinen Blog so gestalten können, wie ich ihn gerne haben möchte. Und weil zu einem neuen Gewand ja auch irgendwie ein neues, schöneres Logo gehört hat mir Irina von Lecker macht Laune eines entworfen, das so richtig zu mir passt und mir viel besser gefällt, als mein altes. Die beiden sind – wie ihr vielleicht beim Klicken auf die Links schon gesehen habt – nicht nur wahnsinnig tolle Bloggerinnen sondern eben auch noch vom Fach was das Außenrum betrifft. Ich bin jedenfalls total glücklich! Wie gefällt euch denn mein neuer Blog? Schaut euch doch gerne ein bisschen um und entdeckt die ganzen kleinen und großen Neuerungen.

Aber das ist nicht alles… Im Leben 1.0 passiert zur Zeit einfach auch wahnsinnig viel. Nach einer Rücken OP meiner besseren Hälfte haben wir uns noch einen mega Umbau zugemutet. Fertig sind wir noch nicht… Zumindest nicht ganz. Das Kernstück des Hauses fehlt noch – die Küche. Und die kommt Ende nächster Woche so dass hier in zwei Wochen langsam wieder Normalität herrschen sollte. Während also unten noch Baustelle ist, sind wir im Obergeschoss schon am aufbauen und einräumen der Möbel. Ich mache drei Kreuze wenn endlich alles fertig ist.

Aber hier soll es ja nicht um den Umbau des Hauses sondern des Blogs gehen. Und weil der ja nun endlich abgeschlossen ist habe ich zur Feier des Tages Kuchen dabei. Und zwar nicht irgend einen sondern den wohl besten russischen Zupfkuchen, den es gibt. Leider kann ich euch nur virtuell ein Stückchen ausgeben aber dafür habe ich euch das Rezept mitgebracht. Der Kuchen ist super schnell gemacht und man kann eine ganze Fußballmannschaft damit satt bekommen.

Wir lieben diesen Kuchen. Er erinnert ja ein bisschen an Käsekuchen aber ist irgendwie doch ganz anders. Aber auch sehr cremig und man muss sich wirklich zügeln nicht zwei, drei oder gar vier Stücke hintereinander zu verschlingen. Ich weiß gar nicht warum aber ich habe ihn schon seit Jahren nicht mehr gebacken und plötzlich kam das dringende Verlangen ein ganzes Blech verdrücken zu wollen. Und nein, ich bin nicht schwanger 🙂 Vielleicht liegt es an der körperlichen Arbeit hier im Haus, vielleicht aber auch nur an meinem unersättlichen Hunger nach Käsekuchen in jeglicher Art und Weise.

So, dann lehne ich mich mal zurück, genieße den Anblick meines neuen Blogs und gönne mir ein Stückchen Kuchen. Okay, vielleicht auch zwei. Und warte ganz gespannt auf eure Reaktionen. Ich bin ganz aufgeregt und hoffe mein neuer Spielplatz gefällt euch genau so gut wie mir.

 

Russischer Zupfkuchen
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamtzeit
 
Für ein 42x29 cm Blech*
Zutaten
  • Für den Knetteig
  • 425 g Weizenmehl
  • 40 g Kakaopulver
  • 3 TL Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • ½ TL Vanillepaste
  • 1 Prise Salz
  • Für die Creme
  • 1 kg Magerquark
  • 375 g Butter, zerlassen und abgekühlt
  • 250 g Zucker
  • 55 g Stärke
  • 1 TL Vanillepaste
  • 4 Eier (M)
Zubereitung
  1. Für den Knetteig alle Zutaten in eine große Schüssel geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Zwei Drittel des Teiges in die mit Backpapier ausgelegte Form geben und gleichmäßig andrücken.
  3. Für die Creme alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine zu einer glatten Masse verrühren.
  4. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Quarkcreme gleichmäßig auf dem vorbereiteten Boden verteilen und glattstreichen.
  6. Den restlichen Schokoladenteig nun zerrupfen und auf der Quarkcreme verteilen.
  7. Den Kuchen auf mittlerer Schiene für ca. 45 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

*Affiliate Link

 

 

 

10 Kommentare zu “Russischer Zupfkuchen
 

  1. Liebe Janina, wie schön, wieder von dir zu lesen! Das neue Layout ist wunderwunderschön! Viel Kraft bei allen Projekten und Lebensumständen… es gibt einfach Zeiten, die mehr davon brauchen.

    Herzlichst Sonja

  2. Hallo, es sieht super lecker aus! ich habe eine Frage: für die Creme muss man zuerst die Butter mit der Zucker schaumig rühren? bzw wie erreicht dass es keine Butterklumpen in der Creme gib? Besten Dank. Möchte auch gleich deinen fluffigen Marmorkuchen nachbacken! Vielen Dank für die Rezepte.

  3. Der Kuchen steckt zwar gerade im Backofen ( deshalb kann ich den fertigen Kuchen noch nicht loben?) aber ich bin froh dass er es überhaupt bis rein geschafft hat? Die Creme ist ungebacken schon sooooo lecker?? fast hätte sie es nicht mehr auf den Kuchen geschafft??‍♀️ Vielen Dank für so ein schönes Rezept ????

  4. Der Kuchen ist der Oberhammer ? ich darf und will gar keinen anderen mehr machen? aber ich muss Lisa zu stimmen die Creme alleine ist schon ne Wucht! Vielleicht sollte ich die mal als Dessert Creme machen?!???

    1. Ui, das ist aber lieb! Das freut mich sehr liebe Lisa!
      Und du erinnerst mich daran, dass ich den Kuchen schnellstmöglich auch mal wieder backen sollte 😀
      Ganz liebe Grüße
      Janina

  5. Hallo Janina,
    bin gerade auf dein Rezept aufmerksam geworden. Ich liebe Russischen Zupfkuchen… Eine kleine Frage habe ich aber: Kommt in die Quarkcreme tatsächlich 375g Butter? Danke dir schon mal für die Rückmeldung und liebe Grüße

    1. Hallo liebe Svetlana,
      danke für deinen Kommentar!
      Tatsächlich gehört so viel Butter in die Quarkmasse. Dadurch wird diese so richtig schön cremig 🙂
      Ganz liebe Grüße und gute Gelingen
      Janina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.