Fudgy Brownies
klassisch, lecker, ohne Nüsse

Okay, hier erfinde ich das Rad nicht neu. Rezepte für Brownies gibt es wie Sand am Meer. Und ich selbst habe auch schon ein paar veröffentlicht – Kokosbrownies, Cheesecakebrownies, Brownie Cookies, Cheesecake mit Brownieboden. Die Liste ist lang. Aber es gibt einfach so viele Variationen, dass man quasi 365 Tage im Jahr Brownies backen könnte und es würde nicht langweilig werden.Tatsächlich habe ich auch schon klassische Brownies verbloggt. Da das aber zu meiner Anfangszeit war, haben die leckeren Dinger einfach nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Grund genug, sich dem ganzen noch mal zu widmen und das Rezept neu zu fotografieren.

Manche Rezepte liebe ich so, dass es sie immer und immer wieder gibt. Und gerade Rezepte aus der Anfangszeit fotografiere ich dann gerne und tausche die Fotos aus. In diesem Fall habe ich den alten Beitrag aber gelöscht. Gerade zu Beginn meines Blogs, habe ich sehr oft nur einen kleinen Absatz geschrieben und dann sofort das Rezept hingeknallt. Das ist heute bekanntermaßen anders und auch gut so 🙂

Das einzige, was ich übrigens geändert habe, ist die Menge. Ich habe die Rezeptmenge etwas erhöht um richtig schöne, dicke Brownies zu bekommen und nicht so lächerlich dünne Dinger. Ein Brownie ist erst dann ein Brownie, wenn ein kleines Stück problemlos eine komplette Mahlzeit ersetzen kann. Dass dann automatisch jede Menge Butter, Zucker und Schokolade drin steckt, ist nun mal so und auch leider gewollt.

Kennt ihr eigentlich die zwei Hauptkategorien der Brownies? Mag abgesehen von den unzähligen Variationen mit Cheesecake-Schicht und Kokoscreme, unterscheidet man grundsätzlich zwischen „cakey“ Brownies und „fudgy“ Brownies. Cakey – da steckt die Bedeutung schon im Namen… Es handelt sich um einen etwas luftigeren Brownie. Mehr Eier, weniger Butter und eine leichtere Konsistenz (wenn man bei einem Brownie tatsächlich von „leicht“ sprechen kann). Und dann gibt es eben noch die fudgy Brownies – jene Variante, die für mich das Nonplusultra ist. Reichhaltig, schwer, extrem schokoladig und eben auch sehr sättigend.

Der einzige Unterschied ist tatsächlich das Mengenverhältnis. Wer mehr Eier und weniger Butter hinein gibt, wird luftigere Brownies bekommen. Das ist in meinen Augen aber nicht Sinn und Zweck der Sache. Sonst kann ich ja gleich Schokoladenkuchen essen 🙂

Übrigens finde ich die Exemplare erst dann besonders schön, wenn sie oben so eine splitterige Kruste bekommen. Die entsteht durch den Zucker. Wenn man die Eier-Zuckermischung zu Beginn einige Minuten richtig schaumig schlägt und sich der Zucker weitestgehend auflösen konnte, dann sieht man schon im Backofen nach einigen Minuten, wie sich diese Kruste bildet. Ich liebe das. So muss ein Brownie aussehen 😀

So, nun habe ich aber genug geschwärmt oder? Es wird Zeit für eine extra große Portion Schokolade. Bikinifigur hin oder her. Es ist Winter, es ist kalt und da schreit mein Gemüt absolut nach Seelenfutter. Ran an den Schneebesen und in ein paar Minuten sind die leckeren Dinger schon im Ofen.

Fudgy Brownies <br/> klassisch, lecker, ohne Nüsse
 
Backform 20x20 cm*
Zutaten
Zubereitung
  1. Die Kuvertüre grob hacken und anschließend zusammen mit der Butter in eine Schüssel geben und über dem Wasserbad (oder in der Mikrowelle) schmelzen. Nun handwarm abkühlen lassen.
  2. Währenddessen in einer anderen Schüssel die Eier, den Zucker und eine Prise Salz mit dem Schneebesen verschlagen bis sich der Zucker weitestgehend aufgelöst hat - nur dann bekommt ihr eine tolle splitterige Kruste oben auf den Brownies. Den Vanilleextrakt sowie Kakaopulver, Mehl und die Butter-Schokoladenmischung zusammen zur Eiermasse geben und mit dem Rührbesen verrühren. Nur so lange wie nötig verrühren.
  3. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und auf mittlerer Schiene für ca. 23-25 Minuten backen. Solange backen bis der Zahnstocher bei der Stäbchenprobe mit feuchten Krümeln aber ohne flüssigen Teig herauskommt.
  4. Den Brownie 20 Minuten in der Form auskühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

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