Amarettokuchen
beschwippst, lecker, einfach

Ich bin immer und zu jeder Zeit auf der Suche nach neuen Rezepten. Auch bei anderen Bloggern. Und als ich vor einigen Monaten dann bei Malu’s Köstlichkeiten auf das Rezept für diesen sündhaft leckeren Amarettokuchen gestoßen bin, war es um mich geschehen. Normalerweise verändere ich Rezepte ja gerne und lasse dabei selten ein Stein auf dem anderen. Es kommen Zutaten hinzu, welche werden aus dem Rezept geworfen und wieder andere werden einfach in einem anderen Verhältnis verwendet. Nicht so bei diesem Amarettokuchen. Die Zutatenliste ist toll und die Herstellung denkbar einfach. So einfach, dass der Kuchen in nicht einmal zehn Minuten zusammen gerührt ist. Dann nur noch backen, aus der Form stürzen und abkühlen lassen…

Apropos aus der Form stürzen – wer tatsächlich denkt, einem Foodblogger würde niemals en Missgeschick passieren, der irrt sich gewaltig. Denn der erste Amarettokuchen wollte nach dem Backen nicht so recht aus seiner Form kommen und nun ja… Ich bin ja bekanntlich nicht die geduldigste Person auf Erden also habe ich gerüttelt und geschüttelt und wurde dann unter Umständen ein klein wenig aggressiv. Und nun ja, ich halte mir kurz: Der Kuchen hat es aus Gründen nicht aufs Foto geschafft sondern ist unmittelbar in meinem Magen verschwunden. Und natürlich in dem meines Mannes. Wer kann sich so ein Übel denn auch ansehen. Mal ehrlich, dagegen muss man was tun. Auch wenn das bedeutet, dass man den Kuchen sofort und ohne weitere Verzierung vernascht.

Aber ich kann euch beruhigen: Das war der einzige Amarettokuchen, der nicht so gut aus der Form kommen wollte, denn ich habe danach noch öfter einen gebacken. Es geht einfach so schnell und ich liebe den Geschmack von Amaretto. Auch wenn der ja manchmal die Geister scheidet. Mögt ihr Amaretto?

Ich mache ja – gerade im Sommer – gerne meine Schneebälle (was für eine Ironie :-)) und da ist auch eine gehörige Portion Amaretto drin. Während ich davon einen nach dem anderen verputzen könnte, hat mein Vater damit so seine Probleme. Er mag die kleinen, süßen Bällchen einfach nicht. Mensch Kinners, der Mann hat einfach keinen Geschmack. Zumindest nicht immer. Das ist natürlich ausschließlich auf Kuchen und andere Schlemmereien bezogen 🙂 Nicht, dass ich jetzt noch Ärger wegen übler Nachrede bekomme!

Ich hab zum Backen übrigens meine Kronen-Backform* Backform benutzt. Sie ist von Nordic Ware und inzwischen bin ich schon richtiger Fan dieser Backformen und habe insgesamt drei Stück. Ein Mal die Rondo-Form* mit der ich den Nusskuchen gebacken habe, diese Kronen-Form, die ich von meinem Mann zum Geburtstag geschenkt bekommen habe und eine Schneeflocken-Form*. Wenn ihr wissen wollt, wie ein Kuchen aus dieser Form aussieht, dann solltet ihr unbedingt auf meinen Instagram Account schauen. Da habe ich neulich erst ein Bild gepostet. Das Ergebnis war grandios – also sowohl geschmacklich als auch optisch versteht sich. Und nein, ich bekomme weder die Backformen gratis zur Verfügung gestellt, noch bekomme ich Geld um für die Formen Werbung zu machen. Ich finde sie einfach grandios und optisch heben sie sich immer von den klassischen Backformen ab. Schade eigentlich, dass ich den Guss und die Mandeln auf den Amarettokuchen gegeben habe. So verliert sich die Form ein wenig. Das nächste Mal zeige ich euch ein Bild ohne alles 🙂

So, und während ich nun sabbernderweise vor dem Bildschirm sitze und gerade schon wieder hineinbeißen könnte (in den Kuchen, nicht den Bildschirm), habe ich schon wieder ganz viele neue Ideen für Kuchen, Gebäck und Torten. In meinem Kopf dreht sich eigentlich den halben Tag alles um Essen, Kochen, Backen, Lebensmittel und Kochutensilien. Ich freue mich immer, wenn ich eine neue Backform habe und ziehe neues Equipment meist allen anderen Luxusgütern vor. Hättet ihr denn Lust, dass ich eine Kategorie anlege, in der ich euch mein ganzes Equipment mal zeige? Okay, also vielleicht nicht alles aber so das ein oder andere Teil 🙂

Genug geplappert… Jetzt geht es zum Rezept! Probiert es aus und lasst mich bitte wissen, wie es euch schmeckt! Ich liebe es Rückmeldungen zu bekommen 🙂

Amarettokuchen beschwippst, lecker, einfach
 
Für eine 2,5 Liter Form - ich habe diese* verwendet
Zutaten
  • Für den Kuchen
  • 190 ml Sonnenblumenöl
  • 225 g Puderzucker
  • 5 Eier (M)
  • 125 g Speisestärke
  • 165 g Weizenmehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2,5 TL Backpulver*
  • 165 ml Amaretto*
  • 1 TL Vanilleextrakt, selbstgemacht oder gekauft*
  • Für die Glasur
  • 150 g Puderzucker
  • Amaretto*
  • gehobelte Mandeln
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form gründlich(st) fetten.
  2. Das Öl zusammen mit dem Puderzucker in eine Schüssel geben und kräftig miteinander verschlagen.
  3. Nun nach und nach die Eier dazugeben und dabei jedes gründlich unterrühren bevor das nächste dazugegeben wird. Die ganze Masse nun schaumig schlagen.
  4. Das Mehl zusammen mit der Speisestärke, den Mandeln und dem Backpulver in eine Schüssel geben und miteinander vermengen.
  5. Nun den Vanilleextrakt zur Eimasse geben, kurz unterrühren und anschließend die Mehlmischung dazugeben und verrühren. Unter dem Rühren den Amaretto dazugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen.
  6. Den Teig nun in die Backform geben (er ist recht flüssig und das ist auch okay so) und auf mittlerer Schiene ca. 35-45 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
  7. Den Kuchen 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen und anschließend auf ein Abkühlgitter stürzen.
  8. Für die Glasur ca. 150 g Puderzucker zusammen mit einigen Teelöffeln Amaretto in eine Schüssel geben und glattrühren. Die Glasur sollte nicht zu flüssig sein!
  9. Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  10. Die Glasur auf den Kuchen geben und die Mandelblättchen darauf verteilen.
 

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2 Kommentare zu “Amarettokuchen
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