{Werbung} Bûche de Noël
Weihnachtsbäckerei

Wie läuft Weihnachten denn bei euch ab? Ganz traditionell? Oder vielleicht doch ein bisschen ausgefallener? Und was heißt eigentlich traditionell? Denn immerhin ist Deutschland inzwischen ein Schmelztiegel der Nationen und jedes Land bringt seine eigenen Traditionen mit. Als also das neue Thema Weihnachten mal anders der ALDI SÜD* Blogger-Challenge in meinen virtuellen Briefkasten geflattert kam, stand ich tatsächlich erst einmal da, wie der Ochs vorm Berg. Weihnachten mal anders? Aber was ist denn anders? Weihnachten in den USA? Oder vielleicht auch Indien? Von einer meiner Reisen in den Süden Indiens weiß ich, dass es dort auch Christen gibt, die am 24. Dezember Weihnachten feiern. Und dann dachte ich mir, warum so weit in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch quasi direkt vor der Haustüre liegt… Also habe ich mich für eine Bûche de Noël entschieden – ein klassisches, französisches Weihnachtsdessert.

Das erste Mal habe ich von einer Bûche de Noël gehört, als ich auf der Fremdsprachenschule die ersten Worte Französisch gelernt habe. Da ging es im Lehrbuch um ein traditionelles, französisches Weihnachtsfest und da darf eine Bûche natürlich nicht fehlen. Ich weiß nicht, warum genau mir das in Erinnerung geblieben ist, denn damals war ich noch gar nicht so back- und kochaffin wie heute. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich verwundert war, warum ein Dessert Bûche, also Baumstamm, heißt und auch in ebensolcher Optik daherkommt 🙂

Aber als ich mir dann Gedanken zum Thema Weihnachten mal anders gemacht habe, da kam mir relativ schnell die Idee dazu, eine Bûche zu machen. Nun ist es ja so, dass die französische Pâtisserie selten schlichte Dinge kennt und deshalb gibt es inzwischen ganz modern aufgelegte Varianten dieses Klassikers, die zum Teil sehr aufwändig sind.

Allerdings dachte ich mir, dass ihr an Weihnachten sicherlich schon genug Stress habt, und deshalb sicherlich dankbar seid, wenn ich euch eine einfachere aber nicht minder leckere Version zeige. Ziel der ALDI SÜD* Blogger-Challenge ist es ja immer, leckere Rezepte zu entwickeln und dabei ausschließlich Zutaten zu verwenden, die man auch in einer der unzähligen Filialen kaufen kann. Während ich bei der letzten Challenge und meinen Ravioli mit Mascarpone-Rucola-Füllung ein wenig improvisieren musste, so war es dieses Mal ganz einfach. Die Zutatenliste ist überschaubar und wenig exotisch 🙂

Mich würde nun mal interessieren, wie ihr Weihnachten feiert! Gibt es an Heilig Abend einen Braten mit allem drum und dran oder seid ihr von der Würstchen-mit-Senf-und-Kartoffelsalat Fraktion? Bei meinen Eltern gab es bisher zugegebenermaßen immer nur Würstchen mit Senf und Kartoffelsalat und am ersten Weihnachtsfeiertag wurde dann so richtig aufgefahren mit Braten und hausgemachten Spätzle, Speckbohnen und leckerer Sauce. In diesem Jahr ist aber alles ein bisschen anders. Dieses Jahr haben mein Mann und ich beschlossen die Eltern und Schwiegereltern am 24. Dezember zu uns einzuladen. Ich werde einen leckeren Sauerbraten mit Apfelrotkohl, Spätzle und Bohnen machen und als Nachtisch werde ich tatsächlich eine Bûche de Noël servieren. So ist zumindest der aktuelle Plan.

Die Einladung beider Eltern am 24. Dezember wird einerseits unseren Junior mächtig freuen, andererseits freut es auch uns – denn so bleiben die zwei Weihnachtsfeiertage für die Familie… Also meinen Mann, meinen Sohn und mich. Wir können den ganzen Tag in gemütlichen Klamotten auf der Couch hängen, Filme schauen oder auch die neue Spielküche unseres Kleinen einweihen. Das wird nämlich sein Weihnachtsgeschenk… Von wem er seine Leidenschaft zum Kochen wohl geerbt hat? 🙂

Was serviert ihr denn als traditionelles Dessert? Gibt es das in Deutschland überhaupt? Ein klassisches Weihnachtsdessert? Lasst mich ein bisschen teilhaben an euren Gewohnheiten und Bräuchen… Ich bin neugierig 🙂

So und nun überlasse ich euch das Rezept für diese köstliche Bûche de Noël, die für jeden Schokoladenliebhaber ein absolutes MUSS ist 🙂

Bûche traditionelle
 
Zutaten
  • Für den Teig
  • 5 Eier (M)
  • 150 g Zucker
  • 100 g Weizenmehl
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Prise Salz
  • Für die Schokoladencreme
  • 300 g dunkle Schokolade
  • 300 g Schlagsahne
  • 65 g Butter
  • Außerdem
  • etwas Zucker
  • etwas Puderzucker
Zubereitung
  1. Für den Teig, die Eier zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine in 5-10 Minuten weißschaumig schlagen. Das Volumen sollte sich deutlich vergrößert haben.
  2. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  3. Das Mehl zusammen mit den gemahlenen Nüssen und der Prise Salz zur Eimasse sieben und vorsichtig unterheben.
  4. Den Teig nun auf das vorbereitete Backblech streichen und auf mittlerer Schiene ca. 15-18 Minuten backen.
  5. In der Zwischenzeit ein Küchentuch auf der Arbeitsfläche ausbreiten und mit etwas Zucker bestreuen.
  6. Die Biskuitplatte aus dem Backofen nehmen und sofort auf das mit Zucker bestreute Küchentuch stürzen. Das Backpapier vorsichtig abziehen und die Biskuitplatte von der kurzen Seite her mit dem Geschirrtuch aufrollen. So vollständig abkühlen lassen.
  7. In der Zwischenzeit die Schokolade hacken, die Sahne kurz aufkochen lassen.
  8. Die heiße Sahne zur Schokolade geben und kurz für 1-2 Minuten stehen lassen.
  9. Nun die Butter dazugeben und alles miteinander verrühren bis eine homogene Masse entstanden ist.
  10. Die Schokoladencreme nun in den Kühlschrank geben und alle 10-15 Minuten rühren, bis sie die Konsistenz eines Brotaufstrichs hat.
  11. Die Biskuitrolle vorsichtig ausrollen (wenn etwas Teig am Küchentuch zurück bleibt ist das vollkommen normal) und etwa die Hälfte der Creme gleichmäßig auf der Teigrolle verteilen.
  12. Nun vorsichtig aufrollen, die Enden abschneiden (und gleich vernaschen) und auf eine Servierplatte geben.
  13. Die restliche Creme auf der Rolle verteilen und möglichst gleichmäßig glatt streichen.
  14. Ein Glas mit heißem Wasser und eine Gabel parat stellen.
  15. Nun die Gabel in heißes Wasser tauchen, abtrocknen und Muster in die Creme ritzen.
  16. So lange wiederholen bis das gewünschte Muster erreicht ist.
  17. Die fertige Rolle im Kühlschrank aufbewahren und ca. 1-2 Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen.
  18. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.

Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit ALDI SÜD* entstanden

*Kooperationslink

 

8 Kommentare zu “{Werbung} Bûche de Noël
Weihnachtsbäckerei

  1. Hallo,
    Also bei uns gibt es wenn wir mit meiner Familie feiern immer sauere Zipfel(saure Bratwürste)…… Wenn ich das rieche weiß ich es ist Heiligabend 😊
    Wir wechseln uns jedes Jahr mit meiner Familie und der von meinem Mann ab……Weil wir feiern am heiligen Abend bis zum Kaffee erst noch den Geburtstag von meinem Mann.
    Heuer feiern wir heilig abend bei uns und zuerst geht es in die Kirche zum Krippenspiel wo meine Neffen mitspielen.
    Am ersten Feiertag sind wir dann bei der Schwiegermutter und da gibt es meistens Sauerbraten und als Nachspeise Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Da kommen dann auch die Schwester mit ihren Familien von meinem Mann. Wir haben fünf bezaubernde Neffen und Nichten und Patenkind. Da gibt es dann die Bescherung für die Kids und Weihnachten mit Kinder ist schon was besonderes. Am zweiten Weihnachtsfeiertag sind wir bei meinen Eltern und Oma und es gibt heuer Hasen und höchstens ein Eis.
    Das sind wunderschöne Tage im Kreise der Familie.
    LG Claudia

    1. Hallo liebe Claudia,
      bei sauren Zipfeln hebt es mich fast ein bisschen. Ich kann mich mit diesen blassen, in Essigsud gegarten Würsten nicht anfreunden 🙂 Muss ich aber zum Glück auch nicht. Dann sind die Weihnachtsfeiertage ja voll gepackt mit Familie! Freut mich, wenn ihr die Tage so schön und eng miteinander verbringt. Und was das Dessert angeht – ich habe jetzt Lust auf Vanilleeis mit heißen Himbeeren und obwohl ich ein sehr aufwändiges Rezept machen wollte, tendiere ich jetzt tatsächlich dazu vielleicht etwas einfacheres zu machen…
      Ich wünsche dir und Herbert sowie deinen Eltern und deiner Oma eine schöne Vorweihnachtszeit 🙂
      Liebe Grüße
      Janina

  2. Herrlich, so lasse ich mir die fortschreitende Adventszeit gern gefallen…vielleicht noch eine Tasse Kaffee – dann wär ich sehr zufrieden. Eine tolle Rolle! Bei uns gibt es kein traditionelles Weihnachtsdessert. Hier kommt alles leckere in Frage und auf den Tisch. Es gibt allerdings Kekse, die nie, niemals, auf gar keinen Fall ausgehen dürfen: Himbeerschnitten. Früher hat meine Großmutter unglaubliche Mengen davon gebacken, das lehnt sie jetzt aus Altersgründen (95) ab und so müssen wir sein ein paar Jahren ran.
    Ich wünsche Dir noch eine leckere Adventszeit,
    Anne

    1. Ahhhh ich bin ja nicht so der Kaffee Trinker aber mit einer Tasse Tee wäre ich tatsächlich dabei 🙂 Und vielen lieben Dank für deine netten Worte 🙂
      Himbeerschnitten kenne ich gar nicht, hört sich aber sehr lecker an. Muss ich mal recherchieren. Und mit 95 würde ich wahrscheinlich auch keine Plätzchen mehr backen wollen…
      Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit im Kreise deiner Liebsten
      Janina

  3. Oha, das nenne ich aber mal einen Kuchen. 😀 Alle Achtung!
    Bei uns gibt es kein traditionelles Dessert – wir probieren jedes Jahr immer mal wieder was Neues aus. Abwechslung muss sein. 😉
    lg Anna und Martin

    1. Hahaha vielen Dank! Eigentlich ist die Rolle kinderleicht gemacht, macht aber jede Menge her…
      Abwechslung muss sein! Da bin ich ganz bei euch. Aber so ein kleines bisschen Gewohnheitstier bin ich dann doch 🙂
      Ich wünsche euch eine ruhige Vorweihnachtszeit und schöne Feiertage im Kreise eurer Liebsten!
      Janina

  4. Hallo Janina,

    Deine Seite ist wirklich toll und Du hast echt tolle Fotohintergründe. Hast du die selbst gemacht, oder sind die gekauft?

    lg Eva

    1. Hallo liebe Eva,
      teilweise habe ich sie selbst gemacht, teilweise machen lassen und manche Sachen habe ich gekauft. Ich arbeite mit allen möglichen Materialien – alten Backblechen zum Beispiel 🙂
      Wenn du genaue Fragen hast, kannst du mir gerne eine Mail schreiben.
      Viele Grüße
      Janina

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