Köttbullar
ein schwedischer Klassiker

Was passiert wenn sich insgesamt 36 Hackfleisch-verrückte Foodblogger zusammen tun? Genau! Es ensteht ein Hackflashmob mit dem Titel All you need is Hack, der seinesgleichen sucht. Aus einem Witz heraus ist die Idee eines gemeinsamen Eventtages entstanden und das Ergebnis präsentieren wir euch heute. 36 Gerichte rund ums Hack. Es wird gebrutzelt und gebacken was das Zeug hält. Neugierig? Dann solltet ihr unbedingt gucken kommen.

Ich liebe Hackfleisch. Gäbe es ein Treffen der Anonymen Hackfleischliebhaber, ich wäre die Vorsitzende. Hackfleisch mag ich deshalb so gerne, weil es im Vergleich zu anderen Teilen des Tieres günstiger ist und weil es unwahrscheinlich vielseitig ist. Man kann damit kochen und backen (herzhaft versteht sich), man kann Saucen daraus machen, Bällchen formen und anbraten, man kann es grillen… Man kann SO viel damit machen. Und wenn man darauf achtet, sein Fleisch bei einem guten Metzger zu kaufen, dann schmeckt es dazu auch noch super lecker!

Bei Hackfleisch muss ich gar nicht lange überlegen. Da fallen mir so viele tolle Gerichte ein. Neben würzigen Hackbällchen in Tomatensauce, Hackbraten und Bolognese stehen auch diese leckeren, kleinen Fleischbällchen hier bei uns sehr hoch im Kurs. So hoch, dass ich euch das Rezept keinesfalls vorenthalten möchte. Ihr kennt Köttbullar sicherlich alle oder? Ich meine, jeder von uns war schon einmal in diesem großen, bekannten, schwedischen Möbelhaus und der ein oder andere wird dort wohl schon einmal Köttbullar probiert haben. Ich habe es, ich gebe es ungeniert zu aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es schon ziemlich lange her ist und dass es mir nicht sonderlich geschmeckt hat. Deshalb stand dieses Gericht auch jahrelang nie wirklich zur Debatte… Bis ich Ende letzten Jahres einen Jieper darauf hatte. Und was soll ich sagen: OH MEIN GOTT sind die lecker. Selbstgemacht versteht sich natürlich. Auch der Gatte war restlos begeistert und hat es neben sauren Linsen mit Spätzle und Bolognese zu einem seiner Lieblingsgerichte erkoren.

Ich hoffe ich habe euch jetzt Lust auf diese leckeren Köttbullar gemacht. Wenn ihr euch aber gerne noch andere Inspirationen holen möchtet, dann schaut unbedingt noch nach unten. Im Anschluss an das Rezept findet ihr eine Übersicht der anderen Teilnehmer von All you need is Hack inklusive ihrer tollen Gerichte. So könnt ihr quasi fast jede verbleibende Woche des restlichen Jahres ein Hackgericht zaubern und euch wird nicht langweilig!

Köttbullar - ein schwedischer Klassiker
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • Für die Fleischbällchen braucht ihr
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 EL Petersilie, frisch gehackt
  • 1 Ei (M)
  • 25 g Semmelbrösel
  • ⅛ TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • ⅛ TL Piment, gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • Für die Sauce braucht ihr
  • 25 g Butter
  • 25 g Mehl
  • 500 ml Rinderfond
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100 g Schmand
Zubereitung
  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
  2. In der Zwischenzeit das Hackfleisch zusammen mit den restlichen Zutaten (außer dem Öl) in eine Schüssel geben und verkneten. Die Zwiebeln dazugeben und untermischen.
  3. Nun die Fleischmasse zu walnussgroßen Bällchen formen (bei mir waren es genau 20 Bällchen). Das restliche Öl in der Pfanne erhitzen und die Fleischbällchen darin rundherum in 3-4 Minuten anbraten. Sie müssen noch nicht durch sein, wichtig ist nur, dass sie Farbe annehmen.
  4. Die Fleischbällchen dann aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
  5. Die Butter in der selben Pfanne schmelzen und das Mehl dazugeben. Unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten anschwitzen und anschließend mit dem Fond ablöschen.
  6. Die Sauce aufkochen lassen und so lange köcheln lassen, bis sie etwas eingedickt ist. Nun mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Die Fleischbällchen wieder in die Sauce setzen und ca. 15 Minuten darin köcheln lassen bis sie gar sind.
  8. Nun noch den Schmand einrühren und mit etwas frischer Petersilie servieren.
 

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13 Kommentare zu “Köttbullar
ein schwedischer Klassiker

  1. Meine Lieblings-Hackschwester! Köttbular sind einfach großartig, nicht wahr?
    Und mir gefällt die Idee mit dem Schmand. Deine Bilder sehen wieder ganz umwerfend aus!
    Happy Hack-Day!

    LG Maja

  2. Köttbular sind so Dinger, die ich schon ewig nicht mehr gegessen hab. Aber du machst mir so Lust darauf. Tolles Rezept!

    Fühl dich gedrückt
    Katti

  3. Ich muss ja zugeben, dass ich eine dieser anonymen Ikea-Köttbullar-Pilgerinnen bin. Wenn ich da bin, kann ich einfach nicht anders…Sünde! Ich sollte sie dringend öfter selber machen. Da würde sich auch mein Freund sicher freuen. Danke für das tolle Rezept und den lustigen Text – Hackflashmob! <3 Liebe Grüße, Carina

  4. Ich liebe Köttbullar! Zugegeben, ich habe bisher nur welche bei Ikea gegessen. Aber diese liiiebe ich. Und ich weiß gar nicht wie lange sie schon auf meiner Nachkochliste stehen. Sicher eine halbe Ewigkeit. Deine Variante sieht wirklich grandios aus, macht sofort Lust darauf sie nachzukochen.

    Viele Grüße

    Jasmin

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