Über mich

Wer steckt denn hinter diesem Blog? Der ein oder andere Besucher stellt sich vielleicht diese Frage und deshalb erzähle ich euch hier ein bisschen was von mir. Da ich euch aber ungern mit einem ewig langen Text erschlagen möchte, kommen hier 10 Fakten über mich (falls euch noch etwas einfällt, das euch brennend interessiert – nur her damit!)

Wie alt bin ich, wo komme ich her und wie lebe ich?
Ich bin 29 Jahre jung – noch, denn die 30 kommt in großen Schritten auf mich zu und ich freue mich! Geboren bin ich in der Nähe des Bodensees, aufgewachsen im schönen Regensburg und lebe jetzt mit meinem Mann und unserem kleinen Sohn in Mittelfranken. Gerne würde ich hier „im malerischen/idyllischen/wunderschönen Mittelfranken schreiben“ aber das wäre tatsächlich übertrieben 🙂

Wie verbringe ich meine Zeit?
Mein Alltag dreht sich neben der Familie und der Arbeit natürlich um das Thema Essen. Ich backe, koche, lese und recherchiere unzählige Stunden im Monat und genieße das immens. Wenn wir aber eine Auszeit vom Alltag brauchen, dann packen wir unsere Rucksäcke und hauen ab. Ich bin Weltenbummlerin durch und durch und sauge neue Kulturen förmlich auf wie ein Schwamm.

Welches Gericht esse ich am liebsten?
Ein Leben ohne Bolognese ist möglich – aber sinnlos. Wenn ich den Rest meines noch jungen Lebens nur noch ein Gericht essen dürfte, dann wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dieses. Und ich würde es jeden Tag wieder mit größter Hingabe essen.

Mein größter Tick?
Wie? Nur einer? Tatsächlich habe ich unzählige Ticks. Mein wohl Größter dreht sich aber rund um Küchenzubehör. Ich bin eine der wenigen Frauen, die sich über Küchenkram zum Geburtstag freut wie ein kleines Kind. Eismaschine? Standmixer? Temperiergerät für Kuvertüre? Zerhacker? Backformen in allen Größen und Variationen? You name it. Natürlich ist da noch Luft nach oben – zum Leidwesen meines Mannes… 🙂

Wie habe ich Kochen und Backen gelernt?
Ganz einfach. Trial and Error oder zu Deutsch, Versuch macht kluch.  Ihr habt ja keine Ahnung, wie viele Kuchen mir schon misslungen sind und ihr jähes Ende in der Mülltonne fanden. Inzwischen passiert das aber glücklicherweise höchst selten.

Welche Lebensmittel kann ich überhaupt nicht ausstehen?
Es gibt ein paar Dinge, die ich wirklich nicht essen mag. So manches habe ich mehrfach gegessen und immer wieder für nicht so toll befunden. Die Liste ist klein aber fein…

  • Pilze (ich hasse die Textur und den penetranten Geschmack)
  • Fenchel und alles was auch nur im Geringsten nach Anis schmeckt (also trinke ich auch nie den obligatorischen Ouzo beim Griechen)
  • Innereien jeglicher Art – außer der guten, alten Leberwurst natürlich
  • Kaffee! Oh mein Gott, erinnert mich bloß nicht an dieses Kindheitstrauma
  • Blutwurst *würg*
  • Fettiges Fleisch! Also nicht falsch verstehen. Ich kaufe es, ich bereite es zu und das Fett hat auch seine Daseinsberechtigung. Immerhin macht es den Braten saftig und lecker. Aber was zum Schluss noch da ist, schneide ich weg. Als Kind habe ich dafür Ärger bekommen – jetzt bin ich glücklicherweise schon groß und darf machen was ich will

Lebensmittel, ohne die ich nicht leben könnte (erkennt ihr meinen Hang zur Dramatik?)
Natürlich gibt es auch Lebensmittel, die nicht fehlen dürfen. Unter keinen Umständen versteht sich…

  • Schokolade… GANZ wichtig! Bestenfalls aus der Schweiz oder aus Belgien
  • Erdbeeren – allein deshalb sehne ich den Sommer herbei
  • Mascarpone – mehr muss ich dazu nicht sagen
  • Butter – am besten schön dick, egal ob unter Nutella (ja ein Laster) oder unter dem köstlichen Blütenhonig vom Hesselberg
  • Käsekuchen in jeder Form und Variation
  • Wein, den wir nach Möglichkeit oft direkt aus Italien importieren genauso wie das nächste, unabdingbare Lebensmittel auf meiner Liste
  • Olivenöl – und ich spreche hier nicht von einem gepantschten Getriebeöl aus dem Supermarkt. Gutes Öl kostet und gutes Öl schmeckt. Das sollte es einem Wert sein

Wie lasse ich mich inspirieren?
So, wie wahrscheinlich jeder Koch- und Backbegeisterte. Ich surfe stundenlang im Internet, kaufe unzählige Zeitschriften, schmöker in Büchern oder schaue Sendungen im Fernsehen. Selten übernehme ich ein Rezept so wie ich es finde. Denn genau das ist das Schöne am Kochen und Backen. Man kann kreativ sein, weglassen was einem nicht schmeckt, hinzufügen was man liebt. Die Konsistenz verändern und seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Warum der Blog?
Ich könnte hier jetzt schreiben „Eigentlich war der Blog nur für mich gedacht! Ich wollte ein eigenes Rezeptverzeichnis“. Im Grunde ist das nicht falsch. Es entspricht aber auch nicht der ganzen Wahrheit. Ich wollte meine Rezepte teilen, mit den Lesern in Kontakt treten, Tipps geben und bekommen und vor allem einen Anreiz haben, ständig neue Dinge auszuprobieren. Das ist übrigens schon ein Grund, warum mein Mann mich unbedingt davon abhalten würde, den Blog jemals einzustampfen. Er genießt das gute Essen mindestens genau so sehr wie ich.

Wie würde ich mich selbst beschreiben?
Hahaha, am liebsten natürlich nur mit den schmückendsten Worten aber das wäre gelogen. Ich bin leidenschaftlich, humorvoll, manchmal aufbrausend, ehrgeizig aber so, dass ich mir des Öfteren selbst im Weg stehe, stur, unsicher, liebevoll, schrecklich übellaunig wenn ich hungrig oder müde bin, loyal, nachtragend, manchmal traurig aber vor allem extrem lebenslustig, neugierig und hungrig auf Neues.

Geschafft! Falls es tatsächlich jemand bis hier zum Ende geschafft hat: Danke für die Aufmerksamkeit und den Besuch auf meinem Blog 🙂
Anhang+1